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Egoismus

Notizen von Gedanken über den Aufstieg und den Untergang der kapitalistischen Kommandowirtschaft

Der Geist einer rein kapitalistischen Gesellschaftsordnung wird von einer Gruppe bestimmt, deren Antriebskraft ein “krankhafter” Egoismus ist.
Geist ist vergleichbar mit einem Programm, dessen Träger (Medium), sich nach den einprogrammierten Daten bewegt. Geist ist ein Gebilde, erkennbar in Gedanken, Gedanken bewusst und unbewusst; auch eine als Gefühl und manchmal in Traumbilder wahrnehmbare mächtige Kraft, die das Denken Tun und Verhaltensweisen der Menschen beeinflusst und steuert.

Materie und Energie bewegen sich nach den Gesetzen, das vom Geist vorgegeben. Viele diese den Geist bestimmenden Führer sind eine relativ kleine Gruppe von Menschen, eine Clique, die sich gegenseitig unterstützen um sich untereinander Vorteile zu verschaffen.

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Viele davon nennen sich christlich und spielen sich scheinheilig als die Frömmsten auf. Sie haben materielles Vermögen in ihren Händen vergleichbar mit Krebsgeschwüren angesammelt, nicht immer auf Grund ihres eigenen Fleisses, sondern aus den Köpfen und Händen der arbeitenden Bevölkerung.

"Egoismus ist nicht bloß ein Aspekt meines Verhaltens, sondern meines Charakters. Er bedeutet, dass ich alles für mich haben möchte; dass nicht Teilen, sondern Besitzen mir Vergnügen bereitet; dass ich immer habgieriger werden muß, denn wenn haben mein Ziel ist, bin ich um so mehr, je mehr ich habe; dass ich allen anderen gegenüber feindselig bin - meinen Kunden gegenüber, die ich betrügen, meinen Konkurrenten, die ich ruinieren, meinen Arbeitern, die ich ausbeuten möchte. Ich kann nie zufrieden sein, denn meine Wünsche sind endlos. Ich muß beneiden, die mehr haben als ich, und mich vor jenen fürchten, die weniger haben. Aber alle diese Gefühle muß ich verdrängen, um (vor anderen und vor mir selbst) der lächelnde, vernünftige, ehrliche, freundliche Mensch zu sein, als der sich jedermann ausgibt.
Die Habsucht muß zu endlosen Klassenkämpfen führen. Die Behauptung der Kommunisten, ihr System würde den Klassenkampf durch Abschaffung beenden, ist eine Fiktion, da auch ihr System auf dem Prinzip des unbegrenzten Konsums als Lebensziel basiert. Solange jeder mehr haben will, muß es Klassenkampf und, global gesehen, Kriege geben. Habgier und Frieden schließen sich aus."

Aus Erich Fromm: "Haben und Sein" 1979

Dann sagte er zu allen: "Passt auf, und nehmt euch vor jeder Art von Habsucht in acht!
Denn auch wenn einer noch so viel besitzt, kann er sich das Leben nicht kaufen."

Lukas 12.15

Aber weh euch, ihr Reichen, denn ihr habt euren Anteil schon kassiert! Weh euch, ihr Satten, denn ihr werdet hungern! Weh euch, ihr Lachenden, denn ihr werdet trauern und weinen! Und weh euch, wenn alle Menschen gut von euch reden, denn genauso haben es ihre Vorfahren mit den falschen Propheten gemacht."
Lukas 6.24 - 26

Ca. um das Jahre 35 unserer Zeitrechnung wirkte Jesus von Nazareth in dem von römischen Imperium besetzten Palästina mit Wort und Tat, um global die Welt in ein gerechtes System umzuwandeln.

“Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja das Wort war Gott. Von Anfang an war es bei Gott. Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht. In ihm war Leben und dieses Leben war Licht für die Menschen.”
Johannes 1. 1 - 4

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